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Wolkiges

Und wieder ein Stück Historie gewürzt mit einem Blick in die Zukunft

Was ist passiert. Lebt der Blog noch? Naja… ich weiß nicht so recht. Ich sollte weniger Twittern, damit ich wieder öfter Blogeinträge schreibe. Eigentlich echt Schade. Andererseits spiegelt die Artikelflaute ein wenig das wieder, was in den vergangenen Monaten passiert ist: Nichts. Doch eigentlich ist das gelogen. Denn es stehen so viele Veränderungen an, dass man das nicht als Nichts abtun kann.

Meine Masterarbeit habe ich mit 1.7 bestanden und somit meinen Master mit 1.8 abgeschlossen. Wie geplant habe ich noch an meinem GUI weiter gearbeitet. Dies hat den Februar und März ausgefüllt. Neben der Arbeit habe ich mich mit Bewerbungen rumgeplagt und war im März auch bei einem Vorstellungsgespräch in Konstanz. Das lief so gut, dass ich nächste Woche Samstag nach Konstanz ziehe, um dort ab dem 01.06.12 zu arbeiten. Ja! Ihr habt richtig gelesen: Ich ziehe an den Bodensee. Eine Wohnung war schnell gefunden, da ich die Bude meines zukünftigen Chefs übernehmen werde. Glückliche Zufälle waren auch langsam überfällig. Alles in allem lief das also sehr gut. April und Mai habe ich als HartzIV-Empfänger verbracht und nichts getan. Abgesehen von ein paar organisatorischen Dingen für den Umzug. Und somit wären wir also in der Gegenwart angelangt. Noch eine Woche trennt mich vom alles verändernden Umzug und der erneuten Einsamkeit/Fremde in einer neuen Stadt. Es gab eine Zeit, da habe ich mich sehr offensichtlich drauf gefreut. Doch je näher der Tag rückt, desto mehr plagen mich dunkle Emotionen. Zu allem “Übel” habe ich im April den Kontakt zu einem Zock-Kollegen auf die persönliche Ebene gehoben und ihn und seine Frau näher kennengelenrt. Wir verstehen uns so gut, dass der Abschied aus HH deutlich schwerer wird.

Ich hatte neben Job und schneller Wohnungsfindung auch noch das Glück eine sympathische Frau kennen zu lernen. Das war letzte Woche. Ja, genau! Zwei Wochen vor meinem Umzug. Ironisch oder? Alles läuft irgendwie wunderbar und es passieren Dinge mit denen ich nicht gerechnet hätte und über allem hängt dann doch die dunkle Wolke des Abschieds. Kaum mehr Raum für Entwicklungen, da die Vernunft in vielerlei Hinsicht bremst und auf den Boden der Tatsachen zurück holt. Alles blöd!

Auf der anderen Seite bleibt es unglaublich spannend. Wie wird sich alles in den kommenden Wochen entwickeln? Wie wird es an der Arbeit. Wann erklimme ich das erste Mal die Alpen oder lasse die Füße im Bodensee baumeln. Wie wird sich die Beziehung zu meiner neuen Bekanntschaft entwickeln? Fragen über Fragen die, wie so oft, die Zeit beantworten wird.

Aber ganz offen und ehrlich: Ich habe ein wenig Angst. Vor was ist schwer zu sagen. Aber es ist Angst. Umso mehr freut es mich irgendwo tief im Inneren, dass mich der Nils beim Umzug unterstützen wird und ich somit anfangs nicht ganz alleine sein werde.

Ich vermute, dass es in Zukunft wieder mehr zu berichten geben wird, denn auf mich wartet quasi ein komplett neues Leben.

So long…


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2 Kommentare zu „Und wieder ein Stück Historie gewürzt mit einem Blick in die Zukunft“

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